Aufruf von Save the Children: EU begr├╝├čt Migranten


Save the Children ruft einen Appell an die Europ├Ąische Union auf, konkrete Anstrengungen zu unternehmen, um Migranten willkommen zu hei├čen

In Diesem Artikel:

Save the Children appellieren an die Aufnahme von Migranten

Save the Children sendet bei der Er├Âffnung des Gipfeltreffens am 25. und 26. Juni in Br├╝ssel eine klare Botschaft an die Mitgliedstaaten der Europ├Ąischen Union: Es ist an der Zeit, eine starke gemeinsame Ma├čnahme zur ├ťberwindung nationaler Interessen festzulegen. Sofortige Ma├čnahmen sind erforderlich, Ergebnisse sind erforderlich.
Nach Sch├Ątzungen von Save the Children sind vom 1. Januar bis 24. Juni 2015 fast 6.000 Minderj├Ąhrige auf dem Seeweg in Italien eingetroffen, 3.830 von ihnen werden nicht begleitet.

Valerio Neri, Generaldirektor von Save the Children Italien, ├Ąu├čert sich besorgt ├╝ber:

Die Verz├Âgerung einer konkreten europ├Ąischen Migrationsma├čnahme hinterl├Ąsst nach wie vor einige Tausend Kinder, gef├Ąhrdete Menschen ├╝berlebten bereits die ├ťberquerung des Mittelmeers nach Italien oder Griechenland und oft zu Situationen unannehmbarer Gewalt, die w├Ąhrend ihrer Reise erlitten wurden. In der Praxis schlie├čt jedes Mitgliedsland der Union die T├╝r vor einigen hundert sehr jungen Kindern, M├Ądchen und Jungen

Save the Children anerkennt und begr├╝├čt die Absicht der EU, die Verhandlungen ├╝ber Umsiedlungsverfahren bis Ende Juli abzuschlie├čen, h├Ąlt es jedoch f├╝r notwendig, eine allgemeine Einigung ├╝ber Migration zu erzielen, einschlie├člich eines ausgewogenen, aber obligatorischen Umverteilungssystems innerhalb der EU, und a ein umfassendes Programm zur Wiederansiedlung in Europa f├╝r Migranten, die sich au├čerhalb von Krisengebieten aufhalten.

Valerio Neri f├Ąhrt fort:

Wir sprechen von extrem anf├Ąlligen Kindern, die ihr Leben in der Hoffnung auf eine Zukunft in Europa riskiert haben und ihr Leben riskieren. Ihr gr├Â├čtes Interesse sollte Vorrang vor jeder Migrationspolitik haben

Europa und die gesamte internationale Gemeinschaft m├╝ssen gegen die Ursachen vorgehen, die die am st├Ąrksten gef├Ąhrdeten Personen dazu bringen, ihr Leben auf extrem gef├Ąhrlichen Reisen wie Konflikte, Menschenrechtsverletzungen und Armut zu riskieren. Dies bedeutet nicht, dass die Menschen, die in Europa ankommen, von allen beteiligten L├Ąndern gesch├╝tzt und unterst├╝tzt werden m├╝ssen: in den Herkunfts-, Transit- und Ziell├Ąndern.

Video: 2. Sendung Channel Welcome Juli 2015 (with english subtitles)